Bericht
dbb-tarifunion
Am
14. Dezember 2010 fand eine gemeinsame Sitzung
der VRFF-Bundestarif- kommission und des Bundesvorstandes
des dbb in Berlin statt.
Die Forderungen für die Einkommensrunde 2011
für die Länder waren das primäre
Thema der Sitzung.
| Es
wurden folgende Forderungen beschlossen: |
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1.
Erhöhung der Tabellenwerte für Arbeitnehmer
um einen Sockelbetrag von 50 Euro und eine
darauf aufsetzende lineare Erhöhung von
3 % |
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2.
Übernahme aller Auszubildenden in Festanstellungsverhältnisse |
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3.
Laufzeit 14 Monate |
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4.
Übertragung des Ergebnisses zeit- und
inhaltsgleich auf Beamte |
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5.
Öffnungsklausel für Altersteilzeitregelung
in den Ländern |
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6.
Umsetzung des Ergebnisses der Verhandlungen
zur Entgeltordnung |
| Nach
drei Verhandlungsrunden wurde am 10. März
2011 folgendes Ergebnis erzielt: |
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1.
Einmalzahlung für die Leermonate Januar
bis März 2011 von 360 Euro |
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2.
Lineare Erhöhung der Tabellenentgelte
um 1,5 % ab 01.04.2011 |
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3.
Lineare Erhöhung der Tabellenentgelte
um 1,9 % ab 01.01.2012 - an- schließend
eine Erhöhung des Sockelbetrages um 17
Euro |
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4.
Laufzeit 24 Monate |
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5.
Inkrafttreten einer neuen Entgeltordnung zum
01.01.2012 |
Das
Ergebnis der Verhandlungen wird per Gesetz auf
die Beamten der Komm- unen und Länder übertragen.
Ein weiteres Thema in der gemeinsamen Sitzung
war die Integration der dbb- tarifunion in den
dbb. Bisher sind unter dem Dach des dbb zwei eigenständige
Organisationen - der Deutsche Beamtenbund und
die dbb-tarifunion - unterge- bracht. Um die Kräfte
zu bündeln und um zu verhindern, dass die
Arbeitgeber im öffentlichen Dienst die Statusgruppen
gegeneinander ausspielen können, soll auf
dem nächsten Gewerkschaftstag beschlossen
werden, die dbb-tarifunion in den dbb zu integrieren.
| Die
zukünftige Organstruktur würde
dann wie folgt aussehen: |
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Gewerkschaftstag |
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Bundeshauptvorstand |
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Bundestarifkommission |
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Bundesvorstand |
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Bundesleitung |
| Die
Bundesleitung setzt sich zusammen aus
dem |
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Bundesvorsitzenden
, |
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zweiten
Vorsitzenden als Fachvorstand Tarifpolitik, |
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Vorsitzenden
als Fachvorstand Beamtenpolitik und Sozialpolitik
sowie |
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vier
stellvertretenden Bundesvorsitzenden (können
aus den Mitglieds- gewerkschaften kommen) |
Die
Mitgliedsgewerkschaften haben dann das Recht,
180 stimmberechtigte Delegierte zum Gewerkschaftstag
zu entsenden.
180 Delegierte werden von den Landesbünden
entsendet.
| Der
Bundesvorstand setzt sich wie folgt zusammen: |
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Bundesleitung, |
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Vorsitzender
der Landesbünde, |
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Vorsitzender
der Mitgliedsgewerkschaften, |
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Vorsitzender
der dbb-Jugend, |
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Vorsitzender
der Bundesfrauenvertretung und |
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drei
stellvertretende Vorsitzende der Bundestarifkommission
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Günter
Walter
31. März 2011